Da bin ich wieder!
Ich habe so einiges erlebt diesen Winter.
Vorneweg mir geht es (wieder) gut.
Denn ich hatte schon wieder Parasiten... Ich fresse wohl zu viele Mäuse(grins)!
Elvis ist und bleibt mein grösster Schatz. An Grösse übertrifft ihn nur Schnauze! Da kuschle ich auch sehr gerne.
Im Garten lässt es sich wunderbar herumtollen und ich bin einfach nur glücklich hier.
Wir sind eine richtig tolle Katzenmannschaft hier.
Im Frühling zeigen sich auch die Nachbarskatzen. Kürzlich kam "Mogli" auf Besuch. Da schnupperte ich nur ganz vorsichtig.
Für ihn war ich gänzlich uninterressant. Er wollte selber fotofrafiert werden... Gott ist der eingbildet!
Naiko spielt mit mir Fangen!
Nepomuk ist auch immer bei mir.
Herzliche Grüsse von unserem Fellnasengarten Dunja-Shade





Donnerstag, 22. April 2010
Elvis ging hoch hinaus!
Heute ist Elvis weit über sich selbst hinaus gewachsen
!
Zwei Tauben hatten die Aufmerksamkeit der Katzenmannschaft geweckt. Kurzentschlossen hat sich Elvis den Stamm hinauf "angepirscht". Die Tauben hüpften einfach immer noch höher hinauf und Elvis kletterte einfach hinter her...
In einer Stammgabelung machte er halt und beobachtet die Tauben eine Weile. Gnädiger weise schaute er kurz zur Kamera hinunter. Dann ging es weiter... noch viel höher hinauf... Die Dinger konnten ja nicht endlos hoch hüpfen, hm! Doch dann, so was von gemein... liessen diese Tauben sich einfach fallen und segelten davon...! Ohje
! Und jetzt wie runter?
Elvis zögerte keine Sekunde und fing an Kopf vorwärts runter zu gehen. Bei der Stammgabelung drehte er sich seitlich und kletterte so bis auf Sprunghöhe, mit einem eleganten Satz hatte der sichere Boden ihn wieder!
Dunja-Shade eilte sofot zu ihm hin und beschnupperte alles und prüfte ob er auch ganz sicher in Ordnung ist
.
Wow war der grosse Kerl stolz! Er hatte ja auch allen Grund dazu und bekam eine Extraportion Futter, die war nach dieser Anstrengung sofort weggeputz. Anschliessend legte er sich draussen auf seinen Katzenliegestuhl, sichtlich rundum zufrieden.
Mal sehen was der grosse Kerl noch alles entdeckt und fertig bringt... Wo er doch vor knapp neun Monaten offensichtlich zum ersten Mal in freier Natur war und diese ihn mehr irritierte oder gar ängstigte. Wir alle staunen, was Elvis so alles lernt und fertig bringt.
Übrigens, wenn er jetzt Steckchen fängt, langt er nicht mehr daneben!
Fortsetzung folgt...
Herzliche Grüsse!
Daniela



Elvis mit Nepomuk am kuscheln 

Kasimir und Izzy sagen Hallo
Liebe Manu und Rolf,
hier auch mal ein Update von meinen Fellfreunden. Komisch, dass wir alle zur gleichen Zeit schreiben, ob das mal am Frühling liegt?
Also, was seither geschah:
Seit meiner letzten Nachricht im November ist Kasimir Stück für Stück weiter aufgetaut. Irgendwann hat sich sowas wie ein Schalter umgelegt, und er lief nicht mehr weg. Blieb liegen, rollte sich auf den Rücken und liess sich sehr lange streicheln. Jedenfalls wurde es mir vor ihm unbequem
. Nun findet er Streicheln ganz prima, natürlich nur, wenn er es will. Das ist dann immer entweder auf dem Sofa oder er holt sich seine Streicheleinheiten, wenn ich ins Bett gehe. Zack - eine Minute später springt er mit Krawumm! auf die Decke, dreht sich so, dass es ihm angenehm ist und geniesst es dann ausgiebig, rollt sich auf den Rücken und schnarcht ab und zu ein bisschen. Was komisch ist: Er schnurrt immer noch nicht. Ich habe noch nie eine Katze getroffen, die nicht schnurrt, aber er hat es erfunden!
Wenn ich nach Hause komme, erhebt er sich mittlerweile auch und kommt mir entgegen, will sich dann aber nicht anfassen lassen. Ganz im Gegensatz zu Issy. Sie steht gleich hinter der Tür und erzählt und erzählt, wie ihr Tag so war, lässt sich dabei durchschmusen und will dann gleich spielen. Spielen ist ja überhaupt das Allertollste
! Davon kriegt sie nie genug, nur leider ist Kasi so ein gesetzter, langweiliger blöder Kerl, der lieber seine Ruhe hat. Dann muss dann eben ich mir immer neue Spiele überlegen, um die Dame zu unterhalten. Dann Langeweile geht ja gar nicht! Lieber wird dann laut schreiend durch die Wohnung gelaufen oder das Sofa gewetzt, obwohl der Kratzbaum nur einen halben Meter daneben steht... Ja, alle beide sind schon sehr speziell, wie ihre Cattery-Kollegen eben auch.
Von der Küche aus geht eine sehr lange Katzenleiter hinunter in den Garten. Mein alter Kater hat das auch im Seniorenalter von 15 Jahren spielend bewältigt, aber Izzy und Kasi wissen einfach nicht, wie es geht. Also habe ich Ihnen im Wohnzimmer eine Mini-Katzenleiter als Trainingsparcours zusammengebaut und trainierte über mehrere Monate hinweg mit Leckerlis, Spielzeug und gutem Zureden. Izzy kommt sehr flink hinauf, aber ich schaffe es einfach nicht, sie zum hinuntergehen zu bewegen. Kasimir geht gar nicht rauf sondern benutzt immer den Kratzbaum, um das Plateau zu erreichen und traut sich nur so weit hinunter, wie seine Hinterbeine das Plateau nicht verlassen
.
Da Izzy so aktiv und sehr schnell gelangweilt ist, freute ich mich schon lange auf gutes Wetter, so dass sie auch zur anderen Seite einfach durch das Fenster in den Garten spazieren können. Ich meine, da draussen ist ja die eigentliche Spielwiese, oder? Seit einer Woche ist es soweit. Und was passiert? Der faule Herr erkundet den Nachbarsgarten und wandelt sich gerade zum Abenteurer, während die fidele Dame aufgeregt piepst und schnell ins Wohnzimmer zum Kratzbaum rennt: Spielen, bitte
!
Ich hoffe noch, dass sie sich etwas von Kasimir abschaut, aber bisher sieht es eher nicht danach aus. Tja, Mücken- oder Mäusefangen hat ihr ihre Mutter nicht beigebracht und ich fürchte fast, sie lernt nicht mehr, wie schön es draussen sein kann.
Aber ein paar Tricks versuche ich noch... 
Die Fotos von Elvis sind ja super! Ich war ein bisschen fotofaul, daher anbei nur der Klassiker «Katzen auf Sofa».
Liebe Grüsse, Nina

Samstag, 17. April 2010
Besuch bei Ebony und Ivory
Ebony heisst nun Felix und Ivory heisst Tiger/Tigi. Als ich in die Wohnung kam, lag Tigi zuoberst auf dem Kratzbaum und schaute mich an. Ich war ihm gar nicht geheuer und schnell verschwand er hinter die Wohnwand, wo Felix bereits lag. Ich konnte ihn schnell mit der Spielangel hervorlocken. Er ist sehr verspielt und liebt seine Spielangel über alles
.


Ein Katzenkino gibt es auch. Es sah lustig aus, wie Tigi dort oben lag.

Dann mit der Zeit kam Tigi und schmuste plötzlich mit mir. Das war super und ich habe mich riesig darüber gefreut.

War er doch fast 3 Monate bei mir der kleine Kerl. Felix kam leider die ganze Zeit nicht hervor. Ich konnte nur ein paar Fotos von der Seite machen.

Ihm scheint es gut zu gehen und dank einer Bachblütenmischung, die er von Doris bekommt, wird er Schritt für Schritt etwas mutiger. Zum Schluss zeigte mir Tigi wie er mit der Kugelbahn spielt.

Donnerstag, 15. April 2010
Elvis - der Geniesser
Elvis gefällt es super gut im Garten und in den Gärten der Nachbarschaft!! Sein "Territorium" wird täglich grösser
.

Anfänglich hat er sich liebend gerne unter all den Winterabdecktannenästen versteckt und sah aus wie ein getarnter Ritter aus einer Märchenwelt.

Er geniesst es die Sonne auf seinem Pelz zu spüren und alles mögliche zu beobachten. Den Garten verteidigt er heftigst gegen Eindringlinge.
Zwischen Dunja und ihm besteht weiterhin eine schöne Romanze. Für die anderen Kater ist er so etwas wie derKuschelbär und "Sorgenonkel" geworden. Wenn es einer der Fellnasen nicht so gut geht, dann kuscheln sie eine Runde bei Elvis und alles ist wieder "im Butter".

Bei mir im Büro setzt er sich auch mal neu auf den Tisch eine knappe Armlänge von mir entfernt...aber bitte noch nicht berühren
! Auch erkundet er immer wieder mein Bett und sieht nach ob ich auch wirklich schlafe.
Mal sehen, was er noch so für Abenteuer und Entdeckungen auf Lager hat. Zum Hund hält er nach wie vor noch einen klaren Sicherheitsabstand.
Er ist einfach ein feiner Kerl und es kommen immer neue Facetten zum Vorschein, die zeigen was da für ein schöner Juwel verborgen ist und langsam aber sicher durchschimmert
!
Ich hoffe, dass es Dir und all Deinen Fellnasen gut geht und schicke Dir
ganz liebe Grüsse aus einem eher kühlen Basel
Daniela
Mittwoch, 14. April 2010
Simba gehts super
Simba geht es seeehr guuut und er wird von Tag zu Tag frecher.
Wir haben ihn nun kastrieren lassen und jetzt darf er in die Freiheit.
Es war so schwer ihn raus zu lassen. Ich war immer dabei - manchmal auch Stunden lang - weil ich Angst hatte, dass etwas passieren könnte
. Inzwischen hat er unsere Nachbarskatzen kennen gelernt. Am Anfang war es noch recht friedlich, doch weil Simba so frech ist, kämpfen sie auch ab und zu. Ich bin mir nie ganz sicher ob sie spielen oder ernst kämpfen
.
Neulich hat Simba sich jedoch mit einer Nachbarskatze so gut verstanden, dass sie sich sogar einen Kuss gaben. Das war seeeehr süüüüsss
.
Ach und heute hat er seinen ersten fang in die Wohnung gebracht: EINE WESPE!! Er hat eine Wespe in mein Zimmer gebracht und wollte sie dort fressen, doch hat er sie immer wieder herausgespuckt, dann habe ich sie schliesslich gerettet. Er jagt sowieso allem hinterher, aber am liebsten hat er im Moment alles was fliegt. Wespen, Hummeln und Fliegen
.
Simba ist eindeutig ein Frühaufsteher und auch ein Spätzubettgeher. Am Abend hält er mich manchmal bis um 2 Uhr auf Trab in dem er mich beisst oder sich ankuschelt und am morgen um 6 Uhr dann das gleiche..! Doch ich kann ihm nichts böse nehmen, wenn er so süss schnurrt!
Ach ich bin immer noch so glücklich mit ihm. Er ist so ein Schatz
.
Liiiebe Grüsse Simba und Kim 






Siro ein Jahr später
Hallo Manuela!
Lange her seit ich mich das letztemal gemeldet habe, ich weiss, aber irgendwie hab ich nie so richtig die Lust dazu gefunden um zu tippen
.
Morgen werde ich schon 1 Jahr alt
, wie die Zeit vergeht und viel verändert habe ich mich nicht, ich bin immer noch der gleiche Lausbub und kann immer noch nicht so richtig mit Mami was anfangen
, ausser sie bringt das Fressen dann spurte ich zu ihr und jammere ihr die Ohren voll, bis der Napf am Boden steht
.
Mir ist kürzlich mal was passiert, Mami hat das Bett von Chantal frisch bezogen und die Bettdecke am Fenster ausgelüftet, dann macht Mami immer (also jetzt nicht mehr
) das ganze Fenster von Chantal auf und hängt die Bettdecke und das Kissen übers Fenster. Ich war auf dem Fenstersims und hab die Aussicht genossen, plötzlich verlier ich den Halt und falle runter
. Mami kam gleich nach draussen und hat mich gerufen, ich ging zu ihr und sie hat mich untersucht. Zum Glück ist nichts passiert, bin halt ein zäher Bursche
, aber seitdem macht Mami das Fenster nicht mehr so auf, denn ich würde gleich wieder runterspringen. Es war so schön draussen, ich würde am Liebsten nach draussen gehen, aber ich darf ja nicht
, denn ich geh immer am Morgen auf Chantals Bett und schaue nach draussen oder geh in das Wohnzimmer auf das Fenstersims und jammere
.
Mami, Papi und Chantal gehen ab und zu am Wochenende zu Opi, dass ist der Papi von Mami und dann nehmen sie mich und Gismo mit, wenn es für mehrere Tage ist. Ansonsten schaut die liebe Isa auf uns, wenn es nur 2 Tage sind wo Mami und Co. fort sind.
Opi hat, besser gesagt hatte Vögel, aber nicht die im Kopf sondern solche im Käfig
, als Opi ihnen mal frisches Wasser geben wollte haute einer ab und ich sah das. Ich holte Anlauf und schwupp - packte den Vogel im Flug und haute mit dem unters Bett. Boahh
so schnell hab ich Opi noch nie rennen sehen und Papi auch nicht
. Tja nur leider kamen sie zu spät und ich hatte den Vogel schon kopfvoran im Maul, da gabs nichts mehr zu retten
. Sie nahmen ihn mir aus den Mund, natürlich hab ich mich gewehrt denn das war meine Beute
aber es nützte nichts
!
Da wurden aus 4 Vögel nur noch 3, hihi! Jetzt hat Opi keine Vögel mehr, denn er hat sie kurz darauf verschenkt. Schade eigentlich, ich hatte doch solche Freude an denen
.
Aber wie es halt so ist, Katzen jagen gerne und ich sowiso ,seit damals nennt mich Opi nur noch Mörder
!
Leider habe ich keine neuen Fotos von mir, denn die Dicicam ist kaputt und Papi hat noch keine neue gekauft, aber sobald wir eine neue haben, werde ich Dir sofort Fotos schicken. Ich bin ein schöner, stolzer Kater geworden, viele meinen ich hätte noch was von einer Maine Coon oder von einer Norwegischen Waldkatze
.
Ich wünsche Dir und deinem Mami eine schöne Woche.
Liebe grüsse Pascha Siro 
PS: Papi hat gesagt,das ihr mich ruhig wiedermal besuchen kommen dürft 
Sonntag, 11. April 2010
Fotos von Leila
Hallo Alexandra
Leila erkundet unseren Garten und fühlt sich dabei sichtlich wohl. Sie ist den ganzen Tag unterwegs und schaut zwischendurch schnell mal rein, ob alles noch i.o. ist. Sie ist ein so tolles Mädchen und wir sind sehr glücklich Sie bei uns zu haben.
Liebe Grüsse
Stefan Claudia und Kids



Peppino - ein fauler Kater
Hoi Manu
Peppino lässt Dir ausrichten, dass er heute zu müde ist um Dir zu schreiben. Auch muss er auf dem Balkon nach dem rechten sehen
. Er sendet Dir einfach ein paar Fotos von sich und seinen Kumpels.
Du sollst aber Rolf einen Gruss von ihm ausrichten.
Es grüsst Dich herzlich
Andrea, Eva und alle 4 Fellis


Peppino und Tigi

Arwen, Peppino und Tigi

Arwen, Du hast das Wort
Also Arwen, Du hast das Wort, resp. die Buchstaben:
Ich bin ein richtiges Luusmeitli meinen meine Dosenöffner und Du Manu sagst sogar ich sei in der Flegelphase
. Dabei stimmt das alles nicht, ich fühle mich hier einfach richtig wohl und bringe das auch jeden Tag zum Ausdruck. Zugegeben, manchmal mache ich schon öfters Sachen bei denen ich genau weiss, dass ich sie eigentlich nicht machen sollte. Und meisten werde ich halt erwischt und so tönt es: "Arwen, nein"
!!
Natürlich muss ich dann noch schnell etwas schnattern, denn das letzte Wort habe schliesslich ich, grins
.
Frühmorgens um 5 Uhr wenn der Wecker bei dem einen Dosis klingelt bin ich die Erste auf dem Bett und turne so richtig wild auf der Decke herum. Wenn sich dabei auch noch was darunter bewegt, hui... da kann ich dann mit einem grossen Satz direkt darauf herumspringen. Smile, ich bin eben ganz und gar kein Morgenmuffel, im Gegensatz zu meinem Kumpel Peppino, der braucht am Morgen immer noch so ein Minütchen oder Zwei, Drei.... bis er die Augen so richtig offen hat und weiss was los ist
. Ich glaube er hat meistens einen Kater, grins. Ich benutze diese Gelegenheit um Peppino zu ärgern, attakiere und nehme ihn in den Schwitzkasten. Wenn dieser Herr dann wach ist und ich höre dass das Personal aufgestanden ist, sause ich ins Badezimmer und direkt ins Lavabo. Seit etwa drei Wochen ist Spiel und Spass mit Wasser angesagt und ich liebe es. Ist nur gut das die Dosis 2 Badezimmer haben, so werde ich nicht gestört wenn sie die Zähne putzen und ich mich mit dem Wasser vergnüge. Übrigens macht mein Kumpel Peppino bei diesem Spiel auch manchmal mit. Obwohl... er benutzt diesen Wasserstrahl eigentlich nur zum trinken, ich hingegen fuchtle mit meinen Pfoten darin herum, so dass nachher die Spiegel und der Boden voller Wasserspritzer sind
. Wenn die Morgentoilette beendet ist und auch die letzten Wassertropfen in der Dusche inspiziert sind, bin ich parat für das Morgenessen. Anschliessend ist der Balkon am Morgen ein absolutes muss um den Vögeln beim herumfliegen und ihrem Gezwitscher zu zusehen und hören.
Aber das Wasser ist für mich im Moment schon absolut das Highlight des Tages bis ich irgendwann wieder auf andere Gedanken und Ideen komme, denn schliesslich bin ich noch jung und in der Flegelphase, grins.
Liebe Grüsse von Deiner Knutschnase Arwen


Samstag, 10. April 2010
Zorro kommt zu Wort
Hallo Manu
Ich bins, brummel.... Zorro oder wie Ihr mich genannt hattet... Anthony. Möchte mich doch auch mal zu Wort melden, hatte bis jetzt leider nie Zeit Euch zu schreiben. Bin jetzt dann bald 1 Jahr bei meinen Dosis und ich muss sagen es gefällt mir hier sehr gut. Vorallem das sie einen soooo grossen Balkon haben mit einem tollen Kratzbaum draussen, das ist schon der Hammer. Jetzt wenn es wieder so schönes und warmes Wetter ist, sitze ich den ganzen Tag auf dem Baum, sehe den Vögeln beim fliegen und den Kindern auf dem Spielplatz beim spielen zu. Aber hauptsächlich schlafe ich, ho ho ho. Du siehst den Stress den ich habe
.
Aber Du musst ja nicht meinen, dass ich mich anfassen lasse, nee das dann schon noch nicht. Ich mache zwar ganz kleine Schritte auf die Dosis zu, aber so richtig, richtig anfassen dürfen sie mich noch nicht. Höchstens beim Fressen geben, da kann mich das eine Personal schnell auf der Seite streicheln. Das ist dann aber auch schon alles. Ich muss immer in meine langen Schnauzhaare lachen, wenn die Dosis ganz nahe bei mir vorbei laufen und sie mich nicht ansehen. Ich glaube fast die meinen dann, wenn sie mich nicht anschauen, dann sehe ich sie auch nicht. So mache ich dieses Spiel mit und renne nicht fort, aber wehe sie schauen doch, dann hänge ich meine grossen Verwandten raus (Tiger) und fauche sie so richtig an. Jawohl, die sollen nur sehen wer hier das Kommando hat, brummel
...
Beim Fressen bin ich auch ziemlich wählerisch, das Nassfutter ist nicht so mein Ding, bin eher ein TroFu Junkie. Wenn es nicht sofort am Morgen etwas zu futtern gibt, kann ich denen mit meinem Gemiaue schon ziemlich auf die Nerven gehen. Leider kommt das Fressen auch nicht schneller, aber ich gebe nicht auf, mal schauen wer mehr Geduld hat. Am Morgen wenn das erste Personal aufsteht und nach dem Duschen an den Kleiderschrank geht, komme ich meistens angerannt um eine Inspektion zu machen. Hui... am Dienstag bin ich auf das zweitunderste Tablar raufgesprungen und habe es doch glatt ausgeräumt, ho ho ho. Natürlich bin ich sofort rausgehüpft, vorallem da meine anderen Fellis Kumpels auch angelaufen kamen, damit ja niemand sieht, dass ich das war
. Arwen die Vorwitzige ist sofort auf das leere Tablar gesprungen und machte die 2. Inspektion. Komisch...... das Personal fand es nicht so lustig, aber verärgert war sie deswegen nicht.
An einem Abend haben die Dosis so komisches Zeugs über mich gesprochen. Sie wollen zu einer TÄ mit mir fahren, die solle mich untersuchen und mein Fell kämmen und den Filz rausschneiden. Sogar einen Picks solle ich noch bekommen, bin gespannt wie die Dosis mich einfangen wollen, so leicht geht das dann bei mir nicht
.
So genug gearbeitet. Jetzt ist sowieso bald Fressenszeit und ich muss parat sein, damit ich es nicht verpasse.
Tschüss Manu und liebe Grüsse auch an Rolf
Zorro

Freitag, 09. April 2010
Corva berichtet
Liebe Manu
Ich habe Dir so viel zu erzählen! Jetzt, da es öfters warm ist, dürfen wir viel aufm Balkon sein. Romina hat uns einen weiteren Ausguck gezimmert, und es ist ein Minigarten in Planung mit echtem Gras und Dreck. Wir freuen uns so darauf
!
Mit dem warmen Wetter kommen auch die Insekten. Als uns zum ersten Mal so ein brummendes Ding um die Nasen flog, freuten sich Agrippina und ich und wir jagten es kreuz und quer. Doch plötzlich hechtete auch Romina auf den Balkon, um sich an der Jagd zu beteiligen
. Wir überliessen ihr unsere Beute nicht freiwillig, und so entstand eine wilde, hektische Verfolgungsjagd, die mit einer vom Backstein erschlagenen Biene endete. Agrippina und ich waren stinksauer, man hat uns schliesslich einem grossen Vergnügen beraubt
! Deshalb hörten wir ihrer Predigt auch nicht zu, die mehrmals das nervige Wort „gefährlich“ enthielt.
Als sich die nächste Biene auf unseren Balkon verirrte, dämmerte mir aber schlagartig, was Romina gemeint hatte. Hey, aua!!! Für zwei, drei Stunden war ich ein Klumpfüsschen, doch nach ordentlichem Lecken, einem Nickerchen und ganz vielen Streicheleinheiten war es bereits ausgestanden. Hoffentlich kann ich meinen Jagdtrieb bei der nächsten Biene zurückhalten – und sie Agrippina überlassen
.
Ein paar Tage später machten wir mit einer anderen hässlichen Insektenart Bekanntschaft. Stell Dir vor: ich habe eine Nase voll Stinkkäfer abgekriegt! Bääääh, gruuusig
!! Ich rannte wie eine Wilde in die Wohnung, leckte und putzte wie verrückt mein Rüsselchen, aber der Gestank wollte einfach nicht verschwinden. Agrippina hat nicht so viel abgekriegt wie ich. Weisst Du, allmählich beschleicht mich das Gefühl, dass ich gar nicht unbedingt schneller bin als sie, eher habe ich den Verdacht, dass die Principessa mich zuerst nachsehen lässt und guckt, was mir passiert
. Die Biene habe schliesslich auch ich abgekriegt!
Das Osterwochenende war toll! Zur Feier des Hasen kriegte ich ein Stück Ei ab. Es war dann durch die halbe Küche verstreut, und ich verlor das Interesse – glitschiges Ding. Wir stiegen dann auf Streichwurst um, das schmeckt sowieso besser
. Ansonsten war unser schönstes Ostergeschenk, dass Romina ganz oft zu Hause war. Agrippina war auch eine ganz Liebe. Ich wollte kuscheln, sprang auf sie drauf und leckte sie ab. Sonst reagiert sie immer sehr gehässig, aber diesmal erwiderte sie meine Zuneigung, und ich durfte mich Klein-Kätzchen-mässig in ihr seidiges Fell kuscheln. Das war schön
.

Wir haben alle News von Jamiro mit Spannung verfolgt und mussten grinsen wegen den nassen Küssen. Auch meine Mitbewohnerinnen können davon ein Lied singen – liegt uns wohl im Blut
. Tierdokus mag ich auch, einmal habe ich ganz lange kleinen Eisbären zugesehen, aber im Grunde finde ich Fernsehen sehr langweilig. Agrippina hingegen ist ein ziemlicher TV-Junkie und steht auf ganz krasses Zeug. Neulich fühlte sich Romina bei einem Horrorfilm sogar gezwungen, die Kiste auszuschalten, weil Agrippina bei den brutalsten Szenen so fasziniert zugesehen hat.
Wirklich nicht lustig war der Mittwoch, als plötzlich die Futternäpfe verschwanden und überhaupt alles, was man in der Not noch hätte anknabbern können. Ausgerechnet an diesem Abend waren wir ungewöhnlich lange sehr übermütig, und je öfters wir ermahnt wurden, nicht so viele Kalorien zu verbrennen, weil wir sonst wieder Hunger bekämen, desto wilder wurden unsere Spiele. Kein Futter, kein Problem – dachte ich, als mein Bäuchlein noch voll war, aber dann hatte ich schon Mühe, kein Bettmümpfeli schnappen zu können. Agrippina hat ja gute Reserven (hüstel), die hat sich überhaupt nicht beschwert, aber mit mir kann man das doch nicht machen
! Die ganze Nacht über machte ich Romina auf charmanteste Weise auf mich und meinen knurrenden Magen aufmerksam, aber sie blieb hart. Am Morgen dann wurde ich laut und drängte ständig in die Küche, aber alles Anpflaumen nützte nichts. Sie spielte und schmuste ganz toll mit uns, und plötzlich wurden wir in die Transportboxen gepackt! Schlimm! Und noch viel schlimmer kam’s! Na, lieber keine Details, Du weisst ja genau, was bei so einer Kastration passiert
.
Endlich wieder zu Hause, torkelten wir völlig orientierungslos durch die Wohnung, ich mühte mich sogar aufs Kistchen. Beim Zudecken wusste ich aber plötzlich nicht mehr, was ich eigentlich machen wollte, und so torkelte ich noch eine Runde, und irgendwann liess ich mich dann davon überzeugen, mich einfach mal niederzulegen und auszuschlafen. Als Agrippina dann etwas Spucke kötzelte, musste ich trotzdem nachsehen gehen. Ich wollte dann aufn Kratzbaum und in die Wanne, wurde aber von allem abgehalten. Aufs Sofa kam ich dann trotzdem – nicht mal Romina sieht alles und jeden gleichzeitig. Nach einem weiteren Nickerchen hatte ich mich schon wieder bestens unter Kontrolle. Romina wich uns 6 Stunden lang nicht von der Seite, dann bekam ich Hunger, aber so richtig, und ich durfte ein paar Körnchen haben und am Gras knabbern
. Danach ging’s mir besser, ich spielte, planschte beim Brunnen, brütete schon wieder die nächsten Streiche aus, schmuste mit allem Charme und versuchte, dieses dämliche Pflaster abzurupfen
.
Agrippina brauchte wesentlich länger, um zu sich zu finden (was vorhersehbar war, schliesslich bin ich hier die Kriegerin und sie das Prinzesschen). Sie ging ein paar Schritte und schlief wieder ein oder sass mit geschlossenen Augen rum und schien nicht zu wissen, wo sie war und was sie wollte. Wenn du mich fragst, hat das aber nichts mit der Narkose zu tun, sie scheint öfters mal vom anderen Stern zu kommen, hihi.
Nun schlafen wir uns noch tüchtig aus, lassen uns von vorn bis hinten bedienen und verhätscheln und Decken hinterhertragen, damit wir mit unseren rasierten Bäuchlein beim Futtern nicht auf den kalten Fliesen kauern müssen
.
Cari Saluti, Corva
Herzliche Grüsse auch von Agrippina und Romina


Freitag, 02. April 2010
Näth und Lucy sagen Hallo
Wieder mal ein Schnurrigen-Gruss von Näth und Lucy...
Nun ist doch schon einige Zeit vergangen seit wir hier eingezogen sind.
Was wir alles erlebt haben und besonders, was wir angestellt haben, verrate ich mal lieber nicht
.
Ich (Näth) bin zu einem strammen Kater herangewachsen. Ich weiss sehr genau dass mein Frauchen mich super hübsch findet. Obwohl, ich glaube sie hatte anfangs recht mit mir zu kämpfen. Jaja, ich weiss ja, ich hätte mich anständiger benehmen können, aber dann wäre ich doch nicht mehr ich, oder?? So leiste ich mir doch ab und zu den einen oder anderen Streich, hihi.
Es macht doch immer noch sooo grossen Spass die „Futter-Bölleli“ aus dem Napf zu spicken und zu sehen wie sie davon kullern. Dann muss ich aber wirklich schnell hinter her!!!! Dieses Hundemonster frisst nämlich unser Futter auch gerne... Aber ja, ich lasse mir von ihm nichts nehmen und dies sage ich ihm dann ganz deutlich, jawohl!!
Meine kleine Schwester, klein Lucy ist immer noch ein kleines „Huscheli“ meinen auf jeden Fall diese Menschen hier. Aber wisst ihr was? Die hat es dann Faust dick hinter den Ohren
! Im Zimmer der Kinder hat es immer so tolle Sachen die sie mag. Schnell rein, etwas schnappen, ab damit und die Kinder hinter her. Sieht immer zum Schreien aus
.
Wisst ihr, sie trägt immer noch alles mit sich herum. Sie hat da so ein Lieblingssöckli. Wehe sie findet denn nicht, dann geht das Gejammer los.
Manchmal klau ich ihr den und dann wird sie richtig sauer. Mir macht es Spass. Ausser Baghira kommt, die beschützt nämlich die Lucy immer. Dafür hilft mir Nicky bei meinen Streichen.
Sie kann prima Sachen aufmachen. Einmal da haben wir unsere „Gutzibüchse“ erwischt, das war lecker! Aber ich glaube das machen wir nie wieder, danach mussten wir erbrechen und es war uns elend zumute. Hmm, mein Frauchen meint das es eben davon kommt
. Lucy ist eher die Kleine vom Frauchen, ich kämpfe dafür gerne mit dem Herrn im Hause, das macht Spass. Wollt ihr mal seine Arme sehn
?
Aber gerade wegen unseren Streichen und unserer frechen, kessen Art lieben sie uns hier so! Glaub ihr nicht? Hmm, sicher, sonst wäre es doch langweilig.
Bis bald…miau…Näth und Lucy mit der ganzen Bande hier
!
Baghira und Lucy

Baghira und Näth

Lucy

Näth

Nicky, Lucy und Näth

Nils und Luna entdecken die Welt
Die Zeit des Eingewöhnens verlief für Luna und Nils sehr gut. Luna, welche in den ersten Tagen noch etwas scheu war, „taute immer mehr auf“ und wurde immer zutraulicher. Mittlerweile verbringt sie fast jede Nacht bei uns auf der Bettdecke. Nils hat es eines Abends geschafft, uns zu zeigen, was sein Lieblingsspielzeug ist. Wir liessen eines Abends eine Rolle Haushaltpapier auf dem Tisch stehen doch am nächsten Morgen war nicht mehr viel davon übrig. Nils hatte wohl die ganze Nacht damit verbracht, das Papier in kleine Stücke zu zerfetzen. Am Morgen war er sichtbar stolz auf sein Werk und liess sich auch sehr gerne damit ablichten
.
Nils und Luna verbrachten von Anfang an sehr viel Zeit damit, Ihre Umgebung durch die vielen bis zum Boden reichenden Fenster zu betrachten. Je länger sie bei uns waren, desto sehnsüchtiger wurden die Blicke, und des Öfteren wurde uns diese Sehnsucht auch mit Miauen mitgeteilt. Trotzdem warteten wir recht lange, bis wir sie das erste Mal raus liessen, vor allem damit Luna möglichst viel Vertrauen zu uns entwickeln konnte. Als dann auch noch das Katzentürli eingebaut war, und immer ein klein wenig verdächtig frisch riechende Luft in ihr Zimmer kam, wurde das Verlangen immer grösser, so dass wir uns entschlossen, sie nun endlich raus zulassen. Als wir die Türe zum Sitzplatz öffneten und nicht sofort wieder schlossen, wurden wir zuerst ganz ungläubig angeschaut. Ganz langsam und vorsichtig wurde dann die Schwelle überschritten, immer die Nase ganz dicht am Boden um ja keinen der vielen neuen Gerüche zu verpassen. Sie waren noch sehr unsicher, machten sich ganz klein und hielten sich schön dicht der Hausmauer entlang. Beide waren völlig aus dem Häuschen und beachteten uns überhaupt nicht, ganz schön ungewohnt… Nach etwa einer Viertelstunde entschieden wir, dass das fürs erste Mal genug sei und versuchten, sie zur Rückkehr zu bewegen. Nichts leichter als das, einmal kurz in die Hände geklatscht, sodass beide erschraken, und ruck-zuck war nichts mehr von den beiden zu sehen…
Seit diesem Nachmittag war das Verlangen, die grosse weite Welt zu sehen, bei Nils nochmals enorm angestiegen, während es sich bei Luna in Grenzen hielt. Wir liessen die beiden so oft es ging „unter Aufsicht“ raus, und mit jedem Mal wurden sie etwas weniger scheu. Mit den drei anderen Katzen im Quartier haben sie keinerlei Probleme, man geht sich (momentan noch) aus dem Weg. Nils entdeckte schon bald die vielen Bäume im Quartier, wenn gleich die Kletterversuche noch etwas ungeschickt aussehen, aber er hat ja noch viel Zeit zum üben.
Während Nils immer weiter umherstreift, bleibt Luna eher in der Nähe unseres Sitzplatzes, geniesst die warmen Sonnenstrahlen, oder jagt den vielen Käfern, Spinnen und Fliegen hinterher. Die Insekten, die sich an der Hausmauer aufwärmen sind dabei Ihr liebstes Ziel. Es sieht ganz schön verwegen aus, wenn die zierliche Luna sich halsbrecherisch an die Hauswand schmeisst, aber Ihre Erfolgsquote spricht für sich, des Öfteren sitzt sie danach genüsslich schmatzend am Boden und ist sichtlich stolz auf sich.
Das Katzentürli haben die beiden recht schnell verstanden, so dass sie mittlerweile selbständig raus und rein können, vorausgesetzt, wir öffnen es. Über Nacht behalten wir die beiden momentan noch drinnen, solange das problemlos geht, wollen wir das auch so beibehalten, es scheint uns einfach sicherer so.
Die beiden blühen auf jeden Fall richtig auf, verbringen tagsüber viel Zeit draussen, kommen immer wieder mal rein um sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen, und Abends wird dann ausgiebig gekuschelt und, falls noch Energie vorhanden ist, auch noch etwas gespielt...
Nils



Luna


Und die beiden zusammen


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