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Chester plaudert aus...
Hallo Freunde
Also, seit letztem Sonntag weiss ich es, ich bin ein gaaaanz normaler Cattery Boy
. Meine Dosenöffner waren nämlich mit den neuen Besitzern unserer Bande zusammengekommen und haben dort erfahren, wie es dem Rest von euch so geht. Sie haben mir erzählt wie toll es war, wie lustig sie es hatten, wie fein sie gegessen haben.... Toll, super, und hier war tote Hose
. Na ja, dafür konnte ich mich einmal so richtig ausschlafen.
Hier ist wieder einmal so einiges passiert in den letzten Tagen. Wie ihr ja fast alle wisst, hasse ich es fotografiert zu werden. Am letzten Donnerstag war dann am Abend ein richtiger Fotograf da. Mann das war Action. Blitzlicht mit so richtig tollem Lärm. Das war gut, das war, sorry für den Ausdruck, geil! Ein Blitz nach dem anderen, ein donnern nach dem anderen und ich in der ersten Reihe. Solch ein Spektakel könnte von mir aus jeden Abend sein. Nora, die hat mir dann erklärt, ich sei nicht ganz dicht, eine Katze habe sich vor Gewitter zu fürchten. "Eine richtige Katze hat sich zu verkriechen, sowie ich," hat sie gemeint. Ihr glaubt es nicht, liebe Leser, die lag die ganze Nacht in dem Menschenklo und hatte doch tatsächlich Angst.
Apropos Nora, hei und das bleibt jetzt aber unter uns, also ich weiss gar nicht, ob ich es schreiben soll, also ich bin - ich habe mich - also ich weiss gar nicht ob ihr das jetzt so genau wissen wollt. Als ich habe mich, nur ganz wenig halt, nicht viel, ihr wisst schon... Jaa-aa, verliebt. So, jetzt ist es raus. Es ist einfach so passiert, beim spielen. Was kann ich dafür wenn sie mir dauernd schöne Augen macht? Dauernd streicht sie um mich rum und gurrt mich an. Lacht nur, ich bin ja auch nur ein Kater. So, jetzt ist es raus, aber wehe, ihr erzählt es weiter! Am letzten Donnerstag war auf der Terasse ein Lärm sag ich euch. Der Büchsenöffner hatte den ganzen Tag gesägt, gebohrt, geschraubt und gehämmert. Der lief hin und her, und jedesmal wenn ich ihn sah, lief sein Schweiss noch mehr. (Schwer zu verstehen, diese Menschen, bei solch einer Affenhitze legt Katze sich in eine Ecke und schläft, naja, Menschen eben.) Diese Lärmbelästigung von dem Menschen hat sich für Nora und mich gelohnt, wir haben jetzt einen richtig schönen Katzenbalkon. Wir können jetzt die Vögel noch besser beobachten, an der frischen Luft schlafen, an der Sonne liegen ohne Fensterscheibe dazwischen, kurzum, es uns einfach gemütlich machen. Ich staune immer wieder auf was für tolle Ideen diese Dosenöffner kommen. Vor allem, wenn es zu unser Katzen Vorteil ist.
Auch habe ich ein neues Spiel erfunden. Da staunt ihr was? Es funktioniert so: Ich laufe dem Dosenöffner hinterher, er bleibt stehen, ich auch. Der Dosenöffner schaut mich dumm an, ich noch dümmer. Dann kehrt das das ganze, der Dosenöffner läuft mir nach und ich renne weg. Diese lustige Verfolgungsjagd machen wir dann ein paar mal so. Wenn die Fressnapffüller dieses Spiel nicht mitmachen wollen, mache ich es mit Nora. Nur, die ist dann relativ schnell mal müde. Wenn wundert es? Müde ist das richtige Stichwort. Ich für meinen Teil gehe noch schnell etwas futtern und leg mich mal hin. Hier gilt es, immer ausgeschlafen zu sein, ich weiss ja nie, was als nächstes spannendes auf mich zukommt. Also: See you soon.
Kein Bericht, ohne das die Redaktion auch noch seinen Senf dazu gibt. Wir möchten uns noch bedanken für die tollen Stunden im Mövenpick. War toll zu erfahren, was Ihr anderen Besitzer von den Catterys so für Storys erlebt. Ich als langjähriger Besitzer von Katzen, habe wieder sehr viel dazugelernt. Es war der erhoffte Erfahrungsaustausch. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Höck! Chester, der schwierige Fall, wird immer einfacher. Er macht jetzt schon fast alles, was eine normale Katze auch tut. Spielen mit und vor uns, kein Problem mehr. Er bewegt sich nun frei in der Wohnung umher, ohne immer auf Nummer sicher zu gehen und zu schauen wo wir gerade sind. Wir können nun ein Auge um Auge-Gespräch mit ihm führen. Nur wenige Centimeter von seinem Kopf weg. Nur die Hände immer schön weg von ihm halten. Sobald er eine Hand sieht in seiner Nähe, wird er nervös und läuft in Sicherheit. Mit Streicheln ist also immer noch nichts, aber das wird wohl nicht mehr lange dauern. Seine freche und vor allem neugierige Art wird nun bald einmal auch vor unseren Händen nicht mehr lange Halt machen. Ihr werdet es auf alle Fälle als erstes erfahren.
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