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Die Geburt
Heute morgen bevor ich zur Arbeit ging war Butterfly wie jeden Tag zuvor sehr ruhig und normal, da der Arzt am Mittwoch nach dem Ultraschall sagte, dass es allen Babies gut gehe und wir noch ein paar Tage vor uns hätten bis zur Geburt, ging ich ganz unbeschwert zur Arbeit.
Um die Süsse aber doch nicht einen ganzen Tag alleine zu lassen, ging meine Mutter jede Stunde mal rüber zu ihr um nach dem Rechten zu sehen. Um 18.30 Uhr war sie das letzte mal da und Butterfly lag wie immer auf dem Schreibtisch und zeigte keine Anzeichen für eine nahende Geburt.
Um 19.15 kam ich von der Arbeit heim, Daniele ging wie immer als erstes ins Zimmer um nach Butterfly zu schauen, als ich ihn schreien hörte wusste ich das was passiert war. Ich rannte ins Zimmer und erschrak, mitten im Zimmer am Boden lag ein Kitten noch in der Fruchtblase eingepackt, es war bereits tod ich konnte nichts mehr machen
.
Dann entdeckte ich Butterfly in der Kratzbaumhöhle, alles war voller Blut und vor ihr lag ein glitschiger Haufen Etwas, ohne zu überlegen Griff ich rein und holte 7 Kitten raus die alle noch komplett in der Fruchtblase waren und scheinbar leblos. Ich riss alle Blasen auf, trennte sie alle von den Plazenten, fing an sie zu reiben und versuchte sie zum atmen zu bringen. Fünf fingen auch schnell an zu atmen, die legte ich gleich zu Butterfly, welche mittlerweile in die Wurfbox gezügelt hat und sie fing an die Kleinen zu säubern.
Eins fing nicht wieder an zu atmen, da hatte ich den Kampf schon verloren, ich legte es beiseite und kümmerte mich um das Letzte. Es atmete zwar, aber es hatte Fruchtwasser geschluckt und hatte sehr grosse Mühe zu atmen, ich versuchte ihm das Wasser auszusaugen und beatmete es immer wieder, es kämpfte, es wollte leben das spürten wir genau.
Ich wollte es unbedingt retten und da ich sowieso mit Butterfly zum Arzt musste rief ich diesen an und teilte ihm mit das wir gleich in die Praxis kommen würden.
Ich packte die ganze Familie ein, das Kitten packten wir in ein Tuch auf eine Bettflasche und Daniele hielt es während der ganzen Fahrt warm und streichelte es lieb. In der Praxis angekommen kümmerte sich die Ärztin zuerst um die kleine Kämpferin, es wurde noch mehr Wasser abgesaugt aber die Lunge war auch danach so voll, dass das Kleine die Nacht nicht überlebt hätte, es wäre erstickt also entschieden wir uns unter Tränen und schweren Herzens es gehen zu lassen
. Lebt wohl ihr 3 Engelchen.
Nun mussten wir uns aber um die anderen und vorallem um Butterfly kümmern, sie war sehr schwach und wurde sofort an eine Infusion gehängt, sie bekam eine Spritze um die Gebärmutter zu entleeren und um den Milcheinschuss zu fördern. Die Süsse liess alles mit sich machen, sie wurde untersucht und etwas gesäubert, dann durfte sie zurück zu den Kleinen.
Sie braucht jetzt ganz viel Kraft um alles gut zu überstehen, die Kitten sind soweit wohlauf, jedes Einzelne wiegt über 100 gr. - die arme Butterfly hatte also fast 1 Kilo Babies in sich drin, kein Wunder war die Arme so dick
.
Butterfly hatte eine sogenannte Sturzgeburt und hatte keine Chance 8 Kitten zu versorgen, wenn ich nur ein paar Minuten später heim gekommen wäre hätten wir keines der Kitten retten können.
Wieder Zuhause legten wir die ganze Familie in die Wurfbox machten noch ein paar Fotos und liessen sie dann in Ruhe welche sie jetzt alle brauchten - und wir auch.
Hier die ersten Bilder



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